Zum insgesamt vierten Mal hießen die 1998 gegründeten "Jagdhornbläser Schloss Fußgönheim" gestern Morgen das neue Jahr willkommen und zwar mit einem ebenso anspruchsvollen sowie unterhaltsamen und von viel Beifall begleiteten Neujahrsblasen im Schlosshof.

Mit einem "Prosit Neujahr" begrüßte Jörg Heidemann, Vorsitzender der Jagdhornbläser, im Schlosshof die zahlreichen Gäste, darunter Ortsbürgermeisterin Marie-Luise Klein, Verbandsbürgermeister Eckhard Leyser, den Beigeordneten Walfried David sowie Verbands- und Ortsgemeindebeigeordneter Richard Kopp.
Vor dem prachtvollen Ambiente der Schlosskirche eröffneten die sechs Bläserinnen und Bläser ihre Darbietungen mit der schwierig zu spielenden Hubertusmesse. Sie wurde zum fünfjährigen Jubiläum und für den Bundeswettbewerb des Verbands der reiterlichen Jagdhornbläser innerhalb von sechs Monaten einstudiert. In ihren blauen Reiteruniformen boten die Jagdhornbläser Guda Schornick, Hilde Münch, Vicky Merckel, Almut Sattler, Hornmeister Dr. Ingo Dorn und Vorsitzender Jörg Heidemann im Verlauf des Vormittags ein facettenreiches musikalisches Repertoire. Zu ihren Vorträgen zählten sowohl getragene als auch beschwingt-heitere Melodien. Fast ununterbrochen von Applaus begleitet, erklangen so unter anderem die Hornmeister- und die Kurpfälzer Jagdfanfare, der Diana- und der Parforcehornmarsch, die "Hohe-Wecken"-Hundefanfare sowie die bekannten Stücke "Auf, auf zum fröhlichen Jagen" und der "Jäger aus Kurpfalz".
Mit Waidmannsheil, dem Pfälzer Jägergruß und dem Jägermarsch ging es schließlich in die wohlverdiente Pause, in der Glühwein und Brezeln gereicht wurden.
Heiter weiter ging es mit der Dyckerhoff-Fanfare,dem Marsch im Trabe, dem Schürzenjäger, einem Ländler sowie "Le Chevalier", dem Hubertusmarsch und der Ehrenfanfare in die zweite, ebenfalls sehr unterhaltsame Halbzeit. Nach dem Zapfenstreich der Reiter entboten die Bläser ein klangvolles Auf Wiedersehn sowie das Stück "Die Glocken", mit dem sie allen Anwesenden in ein glückliches neues Jahr verabschiedeten.
Artikel von Lothar Selbach, veröffentlicht in der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" am 02.01.2004